Gewinnausschüttung beim Lotto

Gewinnausschüttung beim Lotto

1. März 2013 14:11 Comments are Disabled

Samuel von Pufendorf beschrieb einst treffend die Bedeutung des weltweit beliebtesten Glücksspiels. Lotto ist ein Mittel zur Erzielung von Gewinnen. Heute zieht es die Spieler millionenfach in die Lotto-Toto-Stellen ihrer Stadt, um die Kreuze an der richtigen Stelle zu machen. Der traditionelle Tippschein lässt sich nun auch online im World Wide Web ausfüllen. Dabei locken zahlreiche unterschiedliche Anbieter mit dem möglichen Millionengewinn.

Bei der 6 aus 49 Lotto-Ziehung geht es um die persönliche Voraussage von 6 Zahlen, die aus einer Zahlenreihe von 1 bis 49 ausgelost werden. Neben einer Zusatzzahl wird eine Superzahl ermittelt.

Berechnung der Gewinne nach dem Totalisatorprinzip

Die Gewinne werden nach dem Totalisatorprinzip errechnet. Dieses Prinzip wird ebenso bei Pferdewetten zurate gezogen. Beim Lotto wetten die Spieler untereinander und nicht gegen den Buchhalter. So ergeben sich die unterschiedlichen Gewinnausschüttungen. Der Veranstalter selbst ist nur für die Organisation zuständig.

Die Hälfte der Einsätze wird auf die Gewinnsumme der 8 Gewinnklassen verteilt. Die Höhe des eigenen Gewinns ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel:

  • von der Summe der Spieleinsätze aller teilnehmenden Spieler,
  • von der Anzahl der Gewinner oder von
  • den Anteilen, die in die Gewinnklasse einfließen.

Wenn lediglich 50 % Prozent der Einsatz in die Gewinnsumme fließen, wo bleibt eigentlich der Rest der Einsätze? Von diesem Teil werden Lotteriesteuern wie auch Konzessionsangaben an das betreffende Bundesland gezahlt. Diese Gelder kommen der Kunst, Kultur, dem Sport und dem allgemeinen Gemeinwohl zugute. So leisten die Lottospieler mit ihrem Tipp eine gemeinnützige Tat.

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